Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

Die wichtigsten Learnings aus dem Buch "Rich Dad Poor Dad" von Robert Kiyosaki. Für wen ist das Buch geeignet und in welchem Bereich hilft es am besten weiter?
Rich Dad Poor Dad by Robert Kiyosaki
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Lesezeit 10 Minuten

Das Buch “Rich Dad Poor Dad” wurde vom Robert T. Kiyosaki geschrieben und bereits im Jahr 1997 veröffentlicht. Das Buch handelt davon, was reiche Eltern ihren Kindern über Geld, Wohlstand und Vermögen beibringen – und Arme eben nicht. Seine zwei Väter sind zum einen der eigene leiblicher Vater (der “arme” Vater) und der Vater seines besten Freundes (der “reicher“ Vater).

Rich Dad Poor Dad zeigt auf eindrucksvolle Weise, welche Unterschiede es im finanziellen Mindset von “reichen” und “armen” Menschen gibt und wieso es manche Menschen schaffen, finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit zu erreichen, wohingegen die große Mehrheit ein Leben lang hart arbeitet, ohne dabei ein Vermögen aufzubauen. Robert T. Kiyosaki folgte selber den Regeln des “reichen” Vaters, sodass er sich bereits mit 47 Jahren zur Ruhe setzen konnte.

Nach dem Lesen dieses Artikels wird man nicht nur einen Überblick über die Lektionen und Learnings aus dem Buch Rich Dad Poor Dad haben, sondern auch das Wissen darüber, für wen dieses Buch zu empfehlen ist, den das richtige Buch zur richtigen Zeit kann alles verändern.

Für wen ist dieses Buch geeignet?

Das Buch ist für jeden geeignet, der mehr aus seinem leben machen möchte, egal ob Angestellter oder Unternehmer. Dabei vermittelt es die wichtigsten Grundlagen im Verhalten, der Denkweise und der Mentalität von wohlhabenden Menschen. Eine finanzielle Grundbildung und dem Verständnis aus Geld, Märkten und Investitionen helfen dem Leser, eine Basis zu schaffen, auf der finanzielle Wohlstand entstehen kann.

Aufgrund der vielen Beispiele und Erzählungen aus Kiyosakis Leben werden Lerninhalte informativ und anschaulich auf eine simple, aber effektive Art und Weise vermittelt. Neben der finanziellen Bildung liefert das Buch eine gute Grundlage im Umgang mit Risiken und Emotionen, welche fundamentalen Einfluss auf die Entscheidungsfindung von uns Menschen haben. Aus diesem Grund ist das Buch für alle zu empfehlen, die sich für Finanzen, Business und Persönlichkeitsentwicklung interessieren und sich ein Leben in Freiheit und Unabhängigkeit erschaffen wollen. Dieses Buch liefert hierfür eine gute Grundlage. 

Rich Dad Poor Dad – Die 3 wichtigsten Learnings

Passives Einkommen aufbauen

1.) Reiche arbeiten nicht für Geld, sondern lassen Geld für sich arbeiten 

Die meisten Menschen arbeiten sehr viel und hart für ihr Geld, nur um der Illusion eines sicheren Einkommens nachzulaufen. Der nächste Sommerurlaub, das neue Auto, das größere Haus oder die Rente nach 45 Jahren harter Arbeit. Getrieben werden sie dabei meist von den zwei Emotionen Angst und Gier. Im ersten Moment motiviert Angst, gar kein Geld zu haben, einen Großteil der Bevölkerung einen guten Abschluss zu machen, um anschließend arbeiten zu gehen. Sobald das Gehalt dann endlich auf dem Konto ist, wird von dem emotionalen Zustand der Angst in den der Begierde gewechselt. In diesem Zustand denken die meisten Menschen an all die schönen Dinge, die man sich mit dem hart erarbeiteten Geld kaufen kann. In den Köpfen vieler Menschen manifestiert sich so ein Muster – Aufstehen, arbeiten, Rechnungen bezahlen – Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr.

Das Einkommen selber spielt dabei keine Rolle. Würde man der Person anstatt zehn Euro mehrere Hundert Euro pro Stunde zahlen, würde er den gleichen Kreislauf aus aufstehen, arbeiten und Rechnungen bezahlen, durchlaufen mit dem Unterschied, dass seine Ausgaben im Verhältnis zu seinen Einnahmen steigen. Bei diesem Verhaltenskreislauf arbeiten Menschen für Geld, da sie aktiv Zeit gegen Geld tauschen und dieses anschließend für Verbindlichkeiten, wie z.B. ein Auto oder teure Kleidung, ausgeben. “Arme Menschen” arbeiten also für ihr Geld und lassen dieses Geld schlussendlich ihr Leben bestimmen. Es ist ein entscheidender Schritt, sich diesen Emotionen bewusst zu werden und diese zu überwinden, da sie das logische Denken blockieren. 

Anders sieht es bei “reichen Menschen” aus. Der Weg, um wahren Wohlstand aufzubauen, ist es, die beiden Faktoren Zeit und Geld voneinander zu trennen und anschließend sich der eigenen Angst über das Vorhaben bewusst zu sein, um diese überwinden zu können. Gelingt einem dieser Schritt, ist es möglich, dass man nicht selber für sein Geld arbeitet, sondern das Geld für den eigenen Wohlstand sorgt.

Das Ganze wird an einem Beispiel deutlicher. Person A verkauft Comics in einem Laden und erhält pro Stunde 10€. Arbeitet er 8 Stunden, hat Person A, folglich 80€ verdient. 

Person B kauft einmalig 30 Comics für 1€ das Stück und legt sie anschließend in einem kleinen Laden aus und nimmt für das Lesen einen Eintritt von 2€. Für diesen Eintritt dürfen die Besucher so viele Comics lesen wie sie möchten. Person B erhält nun ein Einkommen, ohne aktiv dafür Zeit gegen Geld zu tauschen. Das investierte Geld arbeitet ab diesem Moment für Person B.

“Die Armen und die Mittelschicht arbeiten für Geld. Die Reichen lassen ihr Geld für sich arbeiten.”

Robert Kiyosaki (übersetzt)

2.) Finanzielles Grundwissen aneignen 

Immer wieder wird Robert T. Kiyosaki gefragt, womit man anfangen sollte, wenn man wohlhabend werden möchte. Seine Antwort auf diese Frage lautet stets: 

“Wenn du reich sein willst, musst du finanziell geschult sein.”

Robert Kiyosaki (übersetzt)

Was Robert T. Kiyosaki damit meint, ist recht simpel erklärt. Unser Schulsystem ist nicht darauf ausgelegt, Kinder und Jugendliche finanziell zu bilden. Man lernt zwar einiges in den Fächern Wirtschaft oder Mathematik, aber nichts Konkretes über Themen wie Investitionen, Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Das Ganze ist auch nicht weiter verwunderlich, so sind Lehrer doch meist selber in diesem Hamsterrad aus aufstehen, arbeiten gehen und Rechnungen bezahlen gefangen. Man kann sich das recht gut mit dem Bau eines Hauses vorstellen, bei dem man versucht, einen Wolkenkratzer (hohes Vermögen/Einkommen) auf die Grundplatte (Finanzielles Grundwissen) zu bauen.

Für viele mag das Themengebiet der Buchhaltung zwar wenig interessant sein, was allerdings vor allem an der Aufmachung des vermittelten Wissens liegt. Hat man einmal die Zusammenhänge verstanden, öffnet sich einem eine neue Welt aus Möglichkeiten, Projekte so umzusetzen, dass diese Einkommen und Vermögenswerte zu schaffen.

Die wichtigsten Bereiche einer finanziellen Grundbildung sind:

  1. Gewinn- und Verlustrechnung: Sie misst die Einnahmen und Ausgaben.
  2. Bilanz: Sie zeigt das Verhältnis aus Vermögenswerten (Immobilien, Aktien etc.) und Verbindlichkeiten (Konsumgüter etc.) auf. Vermögenswerte steigern das Einkommen, Verbindlichkeiten belasten die Ausgabenseite.
  3. Cashflow: Als Cashflow bezeichnet man den Geldfluss in einer definierten Zeitperiode. Dabei spielt nur das Geld eine Rolle, welches wirklich in Bewegung ist. Vermögenswerte oder Abschreibungen (z.B. Wertverlust von Nutzfahrzeugen) gelten nicht als Cashflow-relevant (außer es fließt Geld, wie z.B. bei dem Verkauf von Aktien). 

Anhand dieser drei Metriken kann das Verhalten von “reichen” und “armen” Menschen beschrieben werden und aufzeigen, was sie tun und warum es die eine Gruppe schafft, Vermögen zu schaffen, wohingegen die andere Gruppe sich nahezu auf der Stelle bewegt.

Cashflow der Mittelschicht: Hier gehen Menschen für ihr Einkommen arbeiten. Folglich wird der eine Teil der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, nämlich die Einnahmenseite, durch das Gehalt bestimmt. Von diesen Einnahmen werden die Ausgaben finanziert. Hierzu zählen Steuern, Miete, Lebensmittel, Kleidung usw. Sind die Einnahmen größer als die Ausgaben, entsteht so ein positiver Cashflow.

Nun kommt die Betrachtung der Bilanz hinzu. Ein Großteil der Mittelschicht investiert das übrige Geld in Verbindlichkeiten. Hierzu zählen zum Beispiel die Hypothek für ein Haus, in dem man selber wohnt. Ein Eigenheim zählt deshalb zum Bereich der Verbindlichkeiten, da diese Geld kosten und kein Einkommen im Moment generieren. Weitere Verbindlichkeiten sind Kreditkarten oder die Finanzierung des Autos. Die Verbindlichkeiten übersteigen in der Mittelschicht die Vermögenswerte deutlich. Geld wird über das Gehalt eingenommen, Rechnungen und Verbindlichkeiten bezahlt und es bleibt zumeist nichts übrig, um an dieser Situation etwas zu ändern. Man befindet sich im typischen Hamsterrad. 

Cashflow von wohlhabenden Menschen: Eine wohlhabende Person generiert seine Einnahmen nicht über ein Angestelltenverhältnis, sondern aus den eigenen Vermögenswerten. Aktien, Immobilien, Beteiligungen an Unternehmen oder sonstige Dividenden sorgen für das Einkommen. Von diesem Einkommen können die Lebenshaltungskosten finanziert werden. Ein wohlhabender Mensch lebt allerdings nie über seine Verhältnisse und verzichtet aus diesem Grund zu einem Großteil auf Verbindlichkeiten, sondern investiert sein Einkommen in weitere Vermögenswerte, welche den Einkommensstrom weiter aufbauen. 

Viele Menschen denken, dass ein höheres Einkommen ihre Probleme löst, allerdings verschieben sich diese nur, denn höhere Einnahmen bedeuten auch automatisch höhere Ausgaben in Form von Steuern. Zudem investieren viele Menschen das zusätzliche Einkommen in Verbindlichkeiten wie einem größeren Auto, einem schöneren Haus oder teuren Klamotten. 

Wer wirklich frei, unabhängig und wohlhabend sein möchte, sollte an seiner finanziellen Bildung arbeiten und sein Einkommen in Vermögenswerte zu investieren, die ein Einkommen generieren. Wohlstand ist demnach ein Maß für den Cashflow aus der Vermögensseite im Verhältnis zur Ausgabenseite. 

3.) Steuern und die Macht eines eigenen Unternehmens 

Ein wichtiger Baustein der finanziellen Bildung ist das Verständnis von Steuern. Der glaube der Allgemeinheit, dass Steuern bei hohen Einkommen im Verhältnis genauso hoch sind wie bei niedrigen Einkommen, ist so pauschal nicht richtig. Robert T. Kiyosaki zeigt auf, dass die gebildete Mittelschicht mit hohem Einkommen die höchste Steuerlast zu verbuchen hat. 

Um das ganze Konzept der Steuern zu verstehen, muss man sich einmal mit dem Ursprung von Steuern auseinandersetzen. Im Jahr 1874 machte England die Einkommenssteuern zur dauerhaften Pflichtabgabe für alle Einwohner. Einige Jahre später im Jahr 1913 zog Amerika ebenfalls mit einer Steuer auf das Einkommen nach. Diese Länder erlangten für dieses Konzept allerdings nur Akzeptanz, da die Besteuerung ausschließlich für wohlhabende Bürger eingeführt wurde.

Das Konzept war ursprünglich dazu gedacht, den Reichtum der Wohlhabenden zu regulieren, doch mit dem stetigen Wachstum der Staaten und Länder wurde auch immer mehr Geld benötigt, weshalb das Steuerkonzept immer weiter ausgebaut wurde. Heute zahlt jeder Arbeitnehmer in Abhängigkeit seines Einkommens eine prozentuale Verteuerung, die dazu genutzt werden soll, für Strukturen im jeweiligen Land zu sorgen. Der Nachteil für den Angestellten ist die Tatsache, dass, wenn er deutlich härter und mehr arbeitet, auch deutlich mehr Steuern zahlen muss. Seine zusätzliche Arbeitszeit investiert er folglich zu einem Teil in den Staat und nicht in den Aufbau eigener Vermögenswerte.

Eine fundamentale Eigenschaft von “reichen” Menschen ist die Fähigkeit, auf solche äußeren Gegebenheiten zu reagieren, denn wohlhabende Personen spielen nicht nach den gleichen Regeln, sondern finden Wege, ihr eigenes System zu erschaffen. Ein guter Steuerberater ist deshalb im wahrsten Sinne Gold wert, denn er ist immer noch billiger, als den Staat zu bezahlen.

Der Schlüssel zum Erfolg der Reduzierung der eigenen Steuerlast ist ein Unternehmen. Dabei muss man verstehen, dass es weniger darum geht, was in dem Unternehmen gemacht wird, sondern vielmehr, welche Vorteile ein es im Vergleich zum Angestelltenverhältnis bietet. Auch hier spielt der finanzielle IQ eine entscheidende Rolle, den wohlhabende Menschen bilden sich in den folgenden vier Bereichen immer weiter:

  1. Buchführung: Die Fähigkeit zahlen zu lesen und darauf basierend Stärken sowie Schwächen eines Geschäftsvorhabens einfach zu erkennen. 
  2. Investieren: Zu verstehen, wie man sein Geld auf unterschiedlichen Weisen anlegt, sodass es für einen selber arbeitet, also Geld generiert.
  3. Verständnis der Märkte: Zu verstehen, wie Märkte funktionieren, welchen fundamentalen Regeln sie unterliegen und welche Bewegungen es gibt. 
  4. Recht: Das Verständnis, wie man eigene Strukturen schafft (z.B. über Unternehmen), um die Steuerlast für maximale Rendite zu optimieren. 

Der Unterschied zwischen einem Unternehmen und einem Angestellten kann recht simpel runtergebrochen werden, indem man sich den Geldfluss der beiden Konzepte einmal anschaut.

Dadurch, dass der Unternehmer Ausgaben vor der Versteuerung tätigen kann, reduziert sich die Steuerlast immens, da Ausgaben wie Fahrzeuge, Immobilien oder die Kosten für Bücher und Seminare vor Steuern bezahlt werden.  

AngestellerterUnternehmer
1. Einnahmen
2. Steuern
3. Ausgaben
1. Einnahmen
2. Ausgaben
3. Steuern

Hierzu ein kleines Beispiel:

AngestellerterUnternehmer
Einkommen: 5.000€
Steuern (40%): 2.000€
Ausgaben: 2.000€
———-
Zur Verfügung: 1.000€
Einkommen: 5.000€
Ausgaben: 2.000€
———
Vor Abgaben: 3.000€
– Steuern (40%) 1.200€
———
Zur Verfügung: 1.800€

Dieses sehr vereinfachte Beispiel zeigt den großen Unterschied zwischen den Geldströmen eines Unternehmers und eines Angestellten auf. Es ist wichtig zu verstehen, dass man sich stets um sein eigenes Geschäft kümmern sollte. Der Unterschied zwischen Geschäft und Beruf liegt ganz einfach darin, dass man im Beruf für andere Arbeit (unter anderem den Staat) und beim Geschäft (Unternehmen) für sich selber.  

Über den Autor – Robert T. Kiyosaki

Robert Kiyosaki

Robert Toru Kiyosaki ist ein amerikanischer Unternehmer, welcher am 8. April 1947 in Hilo auf Hawaii geboren wurde und aufwuchs. Er besuchte das College an der Kings Point Merchant Marine Academy im Staat New York. Nach seinem Abschluss lehnte Robert einen gut bezahlten Job bei Standard Oil ab und entschied sich dafür, als Hubschrauberpilot in das Marine-Corps einzutreten – zur Zeit des Vietnamkriegs. 

Nach seinem Dienst beim Militär arbeitete Robert für die Xerox Corporation. Sein “reicher” Vater lehrte ihm damals, dass der Schlüssel zu erfolgreichen Unternehmen die Fähigkeit des Verkaufens sei. Robert stieg recht schnell zur Nummer 1 im Vertrieb bei Xerox auf. In Anbetracht dieses Erfolges wurde sein Unternehmergeist geweckt und er gründete zusammen mit seinem Bruder 1977 die Firma Rippers. Rippers war das erste Unternehmen überhaupt, das die „Surfer“-Brieftasche aus Nylon und Klettverschluss auf den Markt brachte.

Während dieser Zeit lernte Kiyosaki  den amerikanischen Konstrukteur, Visionär und Autor R. Buckminster Fuller kennen. Fuller hatte einen immensen Einfluss auf Robert und dessen Werdegang als Unternehmer. Aus diesem Grund konzentrierte sich Kiyosaki darauf Menschen mit Seminaren unter dem Titel Money & You finanzielle Bildung basierend auf der Vision von Fuller zu lehren. 

Im Jahr 1997 veröffentlichte Kiyosaki seinen Bestseller Rich Dad Poor Dad. Insgesamt hat Kiyosaki 27 verschiedene Bücher geschrieben und dabei mehr als 30 Millionen Exemplare verkauft. Nicht zuletzt durch den Einfluss von Fuller und seines “reichen” Vaters hat Robert T. Kiyosaki es geschafft, sich bereits im Alter von 47 Jahren zur Ruhe zu setzen. 

Zusammenfassung und Fazit – Rich Dad Poor Dad 

Robert Kiyosaki hatte zwei Väter, einen reichen und einen armen Vater. Der eine war hochgebildet, hatte einen Doktortitel und war so intelligent, dass er sein Studium in nur zwei Jahren abschloss. Der andere Vater, eigentlich der Vater seines besten Freunds, hatte nicht einmal die achte Klasse abgeschlossen. Während beide Männer hart arbeiteten, wurde sein leiblicher Vater allerdings nie wohlhabend. Sein anderer Vater hingegen wurde einer der reichsten Menschen auf Hawaii. 

Rich Dad Poor Dad erzählt von Kiyosakis Kindheit und den unterschiedlichen Mentalitäten, wenn es um das Thema Geld und Finanzen seiner beiden Väter geht. Die Kernaussage des Buches vermittelt den Übergang von der Denkweise „Ich kann es mir nicht leisten“ zu „Wie kann ich es mir leisten?“. Auf diese Weise zwingt Kiyosaki seine Leser zum Nachdenken, anstatt sich selbst ständig von äußeren Einflüssen herumschubsen zu lassen. 

Rich Dad Poor Dad Zusammenfassung

Das Buch ist absolut zu empfehlen für jeden, der sich finanziell weiterbilden und dem Hamsterrad entfliehen möchte. Natürlich ersetzt eine Zusammenfassung nicht das Lesen des Buches, da neben den hier aufgeführten Learnings eine Vielzahl von weiteren wichtigen Lektionen beschrieben werden. Um möglichst viel aus dem Buch mitzunehmen, ist es zu empfehlen, beim Lesen einen Marker zu benutzen, um die wichtigsten Inhalte stets präsent zu haben. Im nächsten Schritt sollte man sofort in die Umsetzung kommen und am besten direkt mit dem lesen beginnen, denn nur so wird sich langfristige Veränderung einstellen, oder um es in Kiyosakis Worten zu sagen:

Die Leute müssen aufwachen und erkennen, dass das Leben nicht auf einen wartet. Wenn du etwas willst, steh auf und hol es dir.

Robert Kiyosaki (übersetzt)

FAQ – Häufig gestellte Fragen


• Für wen ist Rich Dad Poor Dad geeignet?

Rich Dad Poor Dad ist eine absolute Empfehlung für alle (angehenden) Unternehmer und Angelstelle, die endlich aus dem Hamsterrad aussteigen möchten. Robert T. Kiyosaki erklärt an anschaulichen Beispielen die Grundregeln von finanziellem Wohlstand.  

• Wer hat Rich Dad Poor Dad geschrieben?

Rich Dad Poor Dad wurde von Robert T. Kiyosaki 1997 geschrieben. Kiyosaki ist ein amerikanischer Unternehmer, welcher die Regeln aus dem Buch selbst erfolgreich befolgt hat und sich bereits mit 47 Jahren zur Ruhe setzen konnte. 

• Was sind ähnliche Bücher wie Rich Dad Poor Dad?• 

Rich Dad Poor Dad beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema finanzielle Grundbildung. Ähnliche Bücher sind „Die Gesetze der Gewinner“ von Bodo Schäfer und „Der reichste Mann von Babylon“ von George Samuel Clason.