Raus aus dem Hamsterrad: Mit diesen 5 Schritten klappt der Ausstieg

Viel zu viele finden sich im Hamsterrad des Lebens wieder, sind unglücklich und wissen nicht, wie sie es ändern können. Mit den Schritten aus dem Artikel klappt endlich der Ausstieg aus dem Alltagstrott. Jetzt loslegen!
Raus aus dem Hamsterrad
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Lesezeit 13 Minuten

Der Begriff des Hamsterrads wird häufig als Metapher für das Leben verwendet. Aber gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen einem immer auf der Stelle laufenden Hamster und unserem Alltag? Während dem Hamster keine Wahl bleibt, können wir Menschen uns doch frei entscheiden, was wir tun oder unterlassen…

Der Punkt ist, dass viele oft gar nicht realisieren, dass sie eine freie Wahl haben. Sie erfüllen die Erwartungen anderer, streben nach Anerkennung und vergessen dabei, was sie selbst wirklich wollen. Das Problem an dem ganzen ist, das vermeintliche Ziel ist eigentlich nur eine Illusion. 

Sie gehen in die Schule und arbeiten darauf hin, einen möglichst guten Schulabschluss zu erreichen. Diesen brauchen sie ja für ein guten Studienplatz, welchen sie wiederum für einen erfolgreichen Einstieg in die Arbeitswelt benötigen, der schlussendlich die Rente sichert. Sie leben also nicht im Jetzt, sondern immer in der Zukunft. 

  • Noch 8 Stunden arbeiten, dann habe ich endlich Feierabend
  • Noch 6 Wochen durchhalten, dann fängt der Sommerurlaub an
  • Nur noch 10 Jahre bis zur Rente, dann kann ich das Leben genießen

Und dann? Wie viel Zeit und Geld hat man mit 67 Jahren noch, seine Träume und Ziele zu erfüllen? Angenommen man ist überhaupt gesund. Wenn man Glück hat, sind es noch 15 oder 20 Jahre, was sicherlich eine lange Zeit ist. Im Verhältnis zu fast 20 Jahren Ausbildung und 40 Jahren Arbeitsalltag ist das aber doch gar nicht mehr so viel.

Es geht hier nicht darum Schule, Studium oder Arbeit schlechtzureden. Natürlich brauchen wir Arbeitnehmer, die Wissenschaft und Bildung in unserer Gesellschaft. Wenn man diesen Weg jedoch einschlägt, weil es andere von einem erwarten oder man sich nicht traut, seiner Leidenschaft zu folgen bzw. etwas zu machen, was einen wirklich erfüllt, dann ist man im Hamsterrad gefangen und wenn man erstmal losgelaufen ist, kann man nicht einfach stehenbleiben und aussteigen. 

In diesem Artikel soll es darum gehen, wie man sein eigenes Hamsterrad identifiziert, es verlangsamt und endlich aussteigt. Welche Methoden es gibt, um eigenständig Geld zu verdienen, wie man Ziele definiert und heute noch in die Umsetzung kommt.

Um aus dem Hamsterrad auszubrechen, sind ein paar Schritte erforderlich. Immerhin geht es darum, das eigene Leben umzustellen und so etwas klappt nicht von heute auf morgen. Der erste Schritt ist, sich über die eigene Situation bewusst zu werden und zu definieren, wo man überhaupt hin möchte. 

1.) Hamsterrad Leben – Was möchte man verändern? 

Für diesen Schritt sollte man sich etwas mehr Zeit nehmen und die Ergebnisse am besten schriftlich festhalten. Damit man langfristig etwas verändern kann, muss man vorher wissen, was man überhaupt verändern möchte. 

Wenn die Grundbedürfnisse gesichert sind, machen häufig folgende drei Bereiche den größten Teil der Lebensqualität aus: Arbeit, Beziehung, Freiheit (Freizeit). Die Arbeit bezieht sich auf die aktuelle Arbeitssituation und beeinflusst die Freiheit natürlich stark, da diese von Zeit und Geld abhängig ist. 

Im ersten Schritt geht es darum, sich jeden dieser Bereiche (oder noch mehr) vorzunehmen und den IST-Zustand (aktuelle Situation) zu formulieren. Dabei können folgende Fragen als Unterstützung dienen: 

  • Bereitet mir meine Arbeit Freude? Macht sie mich unglücklich? 
  • Habe ich genug Freizeit? Fehlt mir der Ausgleich zur Arbeit? 
  • Kann ich nach meinem gewünschten Lebensstandard leben? 
  • Verdiene ich genug Geld, kann ich sparen oder habe ich Schulden? 
  • Muss ich mich für meine Arbeit selbst belohnen (Snacks etc.)?
  • Denke ich oft darüber nach, etwas in meinem Leben zu ändern? 
  • Bin ich mit meinem aktuellen Beziehungsstatus zufrieden? 

Eine der wichtigsten Fragen ist jedoch:

  • Gestalte ich mein Leben selbst oder nach den Erwartungen anderer? 

Je länger man sich mit solchen Fragen beschäftigt, desto besser. Denn häufig machen wir uns auch selbst etwas vor, um in der Komfortzone bleiben zu können oder weil wir uns einreden, dass eine bestimmte Tätigkeit aktuell am meisten Sinn macht. Bsp. Ich muss Geld verdienen, um meine Miete zu bezahlen, also mache ich diesen Job.  

2.) Hamsterrad verlassen – Was möchte man erreichen?

Aus dem Hamsterrad ausbrechen

Dieser Schritt sollte deutlich mehr Spaß machen als der erste. Denn jetzt geht es darum, dass eigene Traumleben zu kreieren, also den SOLL-Zustand zu definieren. Dafür kann man sich an den Antworten aus Schritt 1 orientieren und sich zusätzlich folgende Fragen stellen: 

  • Welchen Lebensstandard würde ich gerne leben? 
  • Wie teuer wäre dieser und benötige ich dafür?
  • Was würde ich machen, wenn ich weiß, dass es klappt? 
  • Wo würde ich gerne leben? Wie sieht mein Leben dort aus?
  • Welche Freiheiten hätte ich gerne? Was wünsche ich mir?

Am Ende sollte sich herauskristallisieren, welcher Lebensbereich einen aktuell am unglücklichsten macht und wie das perfekte Leben aussehen würde. Auf diesen sollte man sich auch erstmal fokussieren, bevor man auch weitere Bereich ändert. So fällt die Veränderung etwas leichter und man wird nicht überfordert von allen Lebensbereichen. Der nächste große Schritt ist herauszufinden, wie man diese Ziele erreicht und noch heute in die Umsetzung kommt. 

3.) Ziele erreichen – So klappt es  

Warum ist es so wichtig, die ersten Schritte direkt zu erledigen? Zum einen, weil ein großes Ziel auf einer Vielzahl von kleinen Schritten beruht und je schneller man diese erledigt, desto schneller ist man am Ziel. Zum anderen, weil man mit dem ersten getätigten Schritt eine Kettenreaktion in Gang setzt, indem man sich selbst committed, die Dinge anzupacken. 

Konsistenz-Prinzip: Dieses Prinzip beruht darauf, dass wir uns durch den ersten Schritt selbst verpflichten können, ein Ziel weiterzuverfolgen und es schlussendlich zu erreichen. Wenn wir viel Mühe und Arbeit in etwas investieren, dann wollen wir es auch zu Ende bringen. Nach dem Motto: Jetzt hab ich schon so viel investiert, da kann ich doch nicht einfach aufhören. Der erste Schritt sollte also so groß sein, dass Aufgeben fast nicht mehr infrage kommt. Hier ein paar Beispiele: 

  • In einem Fitnessstudio anmelden
  • Viel Geld in Weiterbildung investieren 
  • Einen Gewerbeschein beantragen 

Aber wie fängt man an? Das ist ein großes Problem, denn die meisten sehen nur dieses riesige Ziel vor sich und haben keine Ahnung wie sie je dorthin kommen können. Wenn man sich zum Beispiel das Ziel gesetzt hat, aus dem Arbeitsalltag auszubrechen und finanziell frei zu werden, fallen einem sofort hundert Dinge ein, die man dafür tun müsste. Aber welcher davon ist der wichtigste? 

Zunächst einmal ist wichtig, dass man langfristig denkt, geduldig bleibt und den Weg zum Ziel genießt. Außerdem ist es hilfreich sich so weit es geht, von Vergangenheit und Zukunft zu lösen. Natürlich gibt es in der Zukunft viele Dinge zu erledigen, aber es bringt nichts, immer nur an weit entferntes zu denken. Aus diesem Grund ist es wichtig, große Ziele auf ihre Bestandteile herunterzubrechen. 

Nehmen wir an, das Ziel geht in Richtung finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit. Zum Beispiel: Ich möchte ortsunabhängig Geld verdienen, damit ich mir meinen Wohnort beliebig aussuchen kann. 

  1. Was muss ich dafür tun? 
    1. Eine neue Einnahmequelle finden
    2. Verschiedene Möglichkeiten vergleichen
    3. Im Internet danach recherchieren
    4. Google aufsuchen oder hier starten

Das war ein relativ kurzes und simples Beispiel, aber so lässt sich jedes Ziel auf einen ersten Schritt herunterbrechen. Wenn die Recherche erledigt ist und eine Möglichkeit für ortsunabhängiges Einkommen gefunden wurde, bricht man das neue Ziel wieder in seine Bestandteile. 

Das Herunterbrechen der Ziele ist zudem wichtig, um nicht in der Planung stecken zu bleicben und zu versuchen jeden Schritt perfektionistisch vorzubereiten. Das bringt einem aber nichts, da zum einen neue Probleme auftreten, die zum jetzigen Zeitpunkt noch überhaupt keine Rolle spielen. Zum anderen, weil sich die Dinge so oder so anders als geplant entwickeln werden. 

Planen lässt sich nur bis zu einem bestimmten Grad, ab dem der Verlauf der Dinge noch logisch vorhersehbar ist. Das kann man sehr gut am Thema Dating veranschaulichen: Es lässt sich planen, jemand auf der Straße anzusprechen. Wenn man vor dem Ansprechen aber schon das Date plant, wäre das völlig sinnlos, da der Ausgang der Situation nicht vorhersehbar ist. Erst, wenn Schritt 1 erfolgreich erledigt wurde, kann Schritt 2 und evtl. sogar schon Schritt 3 geplant werden. 

4.) Aus dem Hamsterrad ausbrechen – Vorbereitung

Was passiert, wenn man ein schnell drehendes Hamsterrad plötzlich anhält oder der Hamster einfach stehen bleibt? Der Hamster wird herumgeschleudert, stürzt und verletzt sich eventuell. Damit der Hamster aus dem Hamsterrad aussteigen kann, muss er es erst verlangsamen und zum Stehen bringen. 

Genauso ist es mit dem Hamsterrad des Lebens. Je schneller es sich dreht, desto schwieriger ist der Ausstieg. Für einen langjährigen Beamten ist der Ausstieg z.B. komplizierter, als für einen Studenten. 

Dieses Kapitel beschäftigen sich mit konkreten Methoden, wie man das Hamsterrad verlangsamt, sich also auf den Ausstieg vorbereitet und schlussendlich aussteigt. 

Das wichtigste ist also eine gute Vorbereitung. Frei zu sein bedeutet, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Wenn man in seinem Job unglücklich ist oder seine finanzielle Situation verbessern möcht und ein eigenes Business startet, muss selbst verantwortlich Geld zu verdienen, sich um Steuern zu kümmern oder die Krankenversicherung zu zahlen. Der beste Weg ist, sich neben seinem Job erstmal etwas auf, was einem irgendwann genug Geld einbringt, um den Job zu kündigen. So können die folgenden Schritte aussehen:

  1. Schritt: Einkommensquelle aufbauen 
    1. Verdienstmöglichkeiten finden
    2. Eigenes Business starten
    3. Nebenberuflich aufbauen
  2. Schritt: Arbeitstage im Job reduzieren 
    1. Voller Fokus auf Business 
    2. Rücklagen bilden 
    3. Ausstieg planen 
  3. Schritt: Job kündigen 
    1. An der Selbstständigkeit arbeiten
      oder Unternehmen outsourcen
    2. In Vermögenswerte investieren 
    3. Unternehmen skalieren 

Neue Einkommensquelle aufbauen 

Es gibt wahnsinnig viele Möglichkeiten, sich nebenher ein eigenes Einkommen aufzubauen und dieses mit der Zeit wachsen zu lassen. Daher sollte man sich zu Beginn nochmal die Antworten aus Schritt 2 anschauen: wie teuer wäre der gewünschte Lebensstandard? 

Anhand dieser Frage lässt sich direkt herausfinden, welche der drei Einkommensquellen am besten geeignet sind. 

  • Remote Arbeiten: Mit dieser Methode steigt man noch nicht zu 100 % aus dem Hamsterrad aus, denn man ist weiterhin angestellt, kann seinen Job aber von überall aus erledigen. Ein Vorteil, den sich viele wünschen. Die Voraussetzungen sind ein Laptop und gutes Internet und schon ist das Homeoffice eingerichtet. Da man seine Arbeitszeit meistens frei einteilen kann, ist eine Remote Arbeitsstelle eine sehr gute Alternative zum gewöhnlichen 9 to 5 Alltag. Man hat mehr Freiheiten über die eigene Zeit und fühlt sich nicht in einem Büro gefangen. Typische Remote Job sind besonders in den Bereichen Vertrieb, Marketing oder Design zu finden. 
  • Freelancer: Als sogenannter Freelancer ist man nicht angestellt, sondern arbeitet projektbasiert für andere Unternehmen. Das bedeutet, je mehr Aufträge hereinkommen, desto mehr Geld kann verdient werden. Aber auch hier muss beachtet werden, dass man als Selbstständiger in der Regel zeit gegen Geld tauscht. Gutes Marketing und vor allem gute Leistungen sind essenziell für eine erfolgreiche Selbstständigkeit. Eine Selbstständigkeit lässt sich mit jeder Art von Dienstleistung aufbauen: Webdesign, Unternehmensberatung, IT, Vertrieb, Videoschnitt u. v. m. 
  • Eigenes Unternehmen: Mit einem eigenen Unternehmen hat man maximale Möglichkeiten. Der große Vorteil hierbei ist, dass sich das Einkommen frei gestalten lässt. Heutzutage gibt es wahnsinnig viele Optionen, online und mit wenig Startkapital, ein sehr profitables Unternehmen aufzubauen. Dieser Weg dauert zwar am längsten, zahlt sich am Ende aber umso mehr aus. Zwei Fragen zum Nachdenken:

    – Würdest du 2 Jahre lang 55 Stunden pro Woche arbeiten, wenn du dann deinen Job kündigen kannst und deutlich mehr verdienst als vorher? 
    – Würdest du dein halbes Leben 40 Stunden pro Woche arbeiten, nur um  anschließend bei gleichbleibendem Gehalt in Rente zu gehen?

    Der zweite Weg klingt eher unangenehm. Aber das ist die Realität, wenn man keine Verantwortung für sein Leben übernimmt. Der erste Weg klingt vielleicht etwas unglaubwürdig, aber zwei Jahre sind eine lange Zeit. Wenn diese Zeit wirklich in das eigene Business investiert wird, ist der Weg zum Erfolg geebnet.

Möglichkeiten ein eigenes Business zu starten

Hier ein erster Überblick über verschiedene Geschäftsstrategien, die nebenher und mit wenig Startkapital gestartet werden können:

1. Amazon FBA

Das Amazon FBA Programm (Fulfillment by Amazon) wurde für Händler ins Leben gerufen, die ihre Produkte über Amazon verkaufen möchten. Und für den Einstieg braucht man weder ein großes Startkapital noch eine innovative Produtideen. Mit dem ersten eigenen Produkt kann man sich locker ein Nebeneinkommen von über 1.500 pro Monat aufbauen.

Der große Vorteil an Amazon FBA ist nicht nur, dass Amazon Lagerung, Verpackung und Versand übernimmt, sondern dass das eigene Produkt auf dem weltweit größten Marktplatz angeboten und somit deutlich besser verkauft wird. 

Von diesem Programm profitieren nicht nur größere Unternehmen, sondern auch kleine Einzelunternehmen, die vielleicht nur 1 – 2 Produkte auf dem Markt haben. Klingt wenig, doch ein gut positioniertes Produkt in einer relevanten Kategorie kann dem Verkäufer fünfstellige Monatsumsätze im mittleren Bereich erwirtschaften. Daher ist es auch die beste Möglichkeit, sich ein eigenes Business aufzubauen und selbst die Kontrolle über das Produkt zu behalten.

Das Prinzip dahinter: Auf Amazon wird nach Nischen gesucht, in denen es eine Nachfrage gibt, das Angebot aber mangelhaft ist. Das ist ganz einfach über entsprechnde Tools möglich. Dann überlegt man sich, was man an diesen Produkte verbessern könnte (Material, Zusatzfunktion, Bundle usw.) und lässt seine Idee dann produzieren. Das Produkt wird nach Deutschland importiert, professionell fotografiert und auf Amazon gelauncht. Sobald das erste Produkt ins Rollen kommt, kann das nächste gelauncht werden. Eine konkrete Anleitung für die ersten Schritte findet man hier: Amazon FBA – die ersten Schritte

2. Dropshipping 

Dropshipping bedeutet, dass man mit Produkten handelt, die man zum Zeitpunkt des Verkaufs gar nicht besitzt. Erst, wenn ein Kunde kauft, bestellt man das Produkt bei einem Großhändler und liefert es direkt zum Käufer. 

Für dieses Geschäft braucht man eine Website, auf der die Produkte zu finden sind und ausreichend Kapital für Marketing. Denn mit einer eigenen Website profitiert man nicht von kostenlosem Traffic und bereits vorhandenen Kundenvertrauen, wie es auf Amazon der Fall ist. 

Da dieses Geschäftsmodell in der Theorie leichter umzusetzen ist, finden sich in dem Bereich auch extrem viele Anbieter. Das A und O für Dropshipping ist also ein breites Marketingwissen. Ein anderes Problem sind rechtliche und steuerliche Aspekte, die vor allem dann kompliziert werden, wenn der Großhändler aus einem Drittland kommt. 

Weitere Informationen über dieses Geschäftsmodell befinden sich in diesem Artikel: So startest man ein eigenes Dropshipping Business

3. Als Texter arbeiten

Die meisten Unternehmen haben inzwischen eine eigene Website, einen Blog oder Social Media Profile auf der sie Besucher mit Produkten und Content versorgen. Dabei besteht dieser Content immer zu einem großen Teil aus Text. Und diese Texte sollten für den Kunden interessant geschrieben werden. 

Genau das kann man als Dienstleistung anbieten und Texte für Blogartikel, eBooks oder Präsentationen auf Auftrag schreiben. Zudem suchen Firmen immer wieder Verkaufstexte, Ghostwriter für eBooks oder Fachartikel. Kennt man sich in einem Bereich gut aus oder kann sich schnell in Themen einarbeite, dann kann das ein guter Weg sein sich ein Nebeneinkommen aufzubauen.

  • Verkaufstexte
  • Storytelling
  • Fachtexte
  • Blogtexte
  • Ghostwriting

Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, um ein Unternehmen aufzubauen bzw. Online Geld zu verdienen. Diese alle zu beschreiben würde den Rahmen des Artikels deutlich sprengen. Aus diesem Grund gibt es dazu nochmal einen extra Beitrag, der hier verlinkt ist: 18 Möglichkeiten um Online Geld zu verdienen

5.) Hürden überwinden – Endlich aussteigen!

Hamsterrad Mensch

Man weiß, was man verändern möchte, hat theoretisch einen Plan und fängt trotzdem nicht an. Ein typisches Szenario, womit viele zu kämpfen haben. Die Gründe dafür sind meistens immer die gleichen: 

  • Woher soll man die Zeit nehmen, etwas aufzubauen? 
  • Freunde und Familie raten einem ab & sind nicht begeistert. 
  • Angst, zu scheitern oder das Gefühl, das Ziel sei zu groß. 
  • Der Verstand arbeitet gegen einen. Schafft man den Ausstieg?

Woher soll man die Zeit nehmen, etwas aufzubauen? 

Zeit ist eine begrenzte Ressource und ganz egal wie man es dreht und wendet, es stehen einem jeden Tag 24 Stunden zur Verfügung. Mit einer Vollzeitstelle und evtl. Familie hat man schnell das Gefühl, überhaupt keine Zeit mehr zu haben. Ein erster Schritt wäre, einmal aufzuschreiben, warum so wenig Zeit vorhanden ist. Also einmal reflektieren, was man den ganzen Tag tut. Es gibt einige unnötige Zeitfresser und die gilt es dabei zu identifizieren. Typisch sind: Netflix, Instagram, YouTube, lange schlafen o.ä. 

Ein Vollzeit Job kostet im Normalfall 8 Stunden pro Tag. Rechnet man mit 8 Stunden Schlaf, bleiben immer noch 8 Stunden übrig. Selbst wenn man 6 davon mit zur Arbeit fahren, Einkaufen, Haushalt und Freizeit verbringt, sind noch 2 Stunden übrig. Zeit vergeht nur ineffektiv, wenn man sie nicht plant und einteilt. Der Schlüssel ist also, jeden Abend den folgenden Tag durchzuplanen und sich am nächsten Tag an diesen Plan zu halten. Das heißt nicht, dass Netflix oder so verboten wäre, es sollte nur bewusst geplant werden. 

Freunde und Familie raten einem ab oder sind nicht begeistert

Klingt vielleicht komisch, aber in diesem Fall sollte man nicht unbedingt auf die Meinung von Freunden und Familie hören. Denn diese werden mit einer hohen Wahrscheinlichkeit versuchen, einem die Träume auszureden. Dabei meinen sie es nicht böse oder würden es einem nicht gönnen. Im Gegenteil, sie versuchen einem vorm Scheitern zu schützen. Das liegt einfach daran, dass sie bisher keine anderen Erfahrungen gemacht haben oder Personen kennen, die so einen Weg gegangen sind. Am Ende ist jeder selbst für sein Leben verantwortlich und muss mit seinen eigenen Entscheidungen glücklich werden. Die Frage ist immer: wie viel Expertise hat die Person in dem Bereich, von dem sie spricht. Wenn einem ein Unternehmer sagt, dass die eigene Geschäftsidee nicht besonders gut ist, dann hat das mehr Gewicht, als wenn es einem die Familie sagt. 

Angst zu scheitern

Einer der Hauptgründe, warum viele Menschen nicht ihr eigenes Ding machen. Sie haben Angst zu Scheitern und Angst vor der Meinung anderer. Diese zwei Ängste lassen sich ganz einfach nehmen, indem man sich einmal das Worst-Case-Szenario bildlich vor Augen führt und mit jedem Detail vorstellt. Was kann einem eigentlich wirklich passieren? 

Natürlich, wer seinen Job ohne Sicherheiten kündigt und sein gesamtes Geld in eine Geschäftsidee steckt, vielleicht sogar ohne vorher zu kalkulieren, hat ein größeres Risiko. Das passiert aber nicht, wenn man sein Business nebenher startet und mit Bedacht handelt. Wenn wirklich alles schiefläuft, dann wäre der Worst Case, dass man viel Geld investiert hat und zunächst weiter als Angestellter arbeiten muss. Man wird nicht verhungern oder obdachlos. Selbst im ersten Szenario würde das nicht passieren. Zur Not findet man immer irgendwo eine Stelle und kann sich so weiter finanzieren. 

Das Gefühl haben, dass ein Ziel zu groß ist

Dieser Punkt wurde oben schon genauer beschrieben. Ein Ziel ist nur dann zu groß, wenn man es nicht in seine Einzelteile zerlegt bzw. den Weg zum Ziel genießt und nicht hetzt. Schritt für Schritt, denn irgendwann kommt es ins Rollen und man weiß welcher Schritt als Nächstes ansteht. Das allererste worum man sich kümmern muss, wenn man ein Business starten möchte, ist die Gewerbeanmeldung. Wenn das erledigt ist, kann man sich mit dem nächsten Punkt, z.B. einem Geschäftskonto auseinandersetzen. 

Der Verstand arbeitet gegen einen

Der eigene Verstand ist oft einer der größten Bremsen, wenn es um die Verwirklichung von eigenen Projekten und Ideen geht. der Grund ist, dass der Kopf alles logisch ergründen will. Das ist eine reine Schutzfunktion. Wenn man sich z.B. die Frage stellt, ob es Sinn macht, den eigenen Job zu kündigen, sagt der Kopf vermutlich Nein. Job = sicheres Geld = Überleben. Dabei ist der Kopf nicht der einzige Weg, Entscheidungen zu treffen.

Neben dem Verstand gibt es nämlich noch unser Bauchgefühl, oder auch die Intuition. Diese schaltet sich ein, wenn wir Dinge tun, die logisch keinen Sinn ergeben, sich aber richtig anfühlen. Kurz gesagt:  wenn wir tun, was wir wollen. Sich selbst aus der Vogelperspektive zu betrachten, kann helfen, Bauchgefühl und Verstand zu differenzieren, um so die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wenn sich etwas richtig anfühlt, dann ist es vermutlich auch die richtige Entscheidung. Ganz egal, ob logisch begründbar oder nicht. 

Jetzt heißt es anfangen und einen ersten Plan entwerfen! Wo bin ich? Wo will ich hin? Wie komm ich dahin? Das sind die drei zentralen Fragen, die man stellen muss, um seine Ziele zu erreichen.


FAQ – Häufig gestellte Fragen


• Was versteht man unter dem Hamsterrad des Lebens?

Unter dem Hamsterrad versteht man den Alltagstrott, in dem sich viele wiederfinden und sich unglücklich fühlen. Die Arbeit macht keine Freude, Beziehungen wirken sich negative auf das Leben aus oder man studiert eigentlich etwas, das einem gar nicht interessiert.

• Wie raus aus dem Hamsterrad?

Zu Beginn ist es entscheidend sich darüber klar zu werden, was man ändern möchte und was man eigentlich erreichen möchte. Dann geht daran einen Plan zu entwickeln und diesen in kleine Schritte herunterzubrechen. Wie genau das geht, wird hier erklärt.

• Wie kommt man aus dem Alltagstrott raus?

Es gibt etliche Wege aus dem Hamsterrad auszubrechen, etwas Eigenes aufzubauen und seinen Träumen zu folgen. Dieser Artikel ist eine Anleitung, wie man dem Alltagstrott entkommt und endlich das tun, was einem glücklich macht.