Denke nach und werde reich: Erfolgsrezepte von Napoleon Hill

Die wichtigsten Learnings aus dem Buch "Denke nach und werde reich" von Napoleon Hill. Für wen ist das Buch geeignet und in welchem Bereich hilft es am besten weiter? Mehr dazu in diesem Artikel.
Denke nach und werde reich
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Lesezeit 15 Minuten

Wer sich mit Büchern zu Persönlichkeitsentwicklung und Finanzen beschäftigt, wird früher oder später auf den 1937 erschienenen Klassiker in diesem Bereich Denke nach und werde Reich (Think and grow Rich) von Napoleon Hill stoßen. Über 60 Millionen verkaufte Exemplare und ein aktueller Bestseller-Rang von Platz 110 in der Kategorie Bücher auf Amazon, sprechen für sich. Mit diesen Zahlen ist Think and Grow Rich eines der erfolgreichsten Bücher in diesem Bereich. Sogar Mahatma Gandhi soll für dieses Buch geworben haben. Also definitiv genug Gründe, sich die Inhalte einmal näher anzuschauen. 

Das Buch handelt von den 13 Grundprinzipien für persönlichen Erfolg, der sich nicht nur in Finanzen, sondern auch in Zufriedenheit, persönlicher Erfüllung, Gesundheit bzw. allen möglichen individuellen Erfolgsfaktoren ausdrückt. Das Buch ist also kein Finanzratgeber, sondern eine Anleitung dafür, wie man seine Wünsche in Ziele und anschließend in Pläne verwandelt und mit welchen Werkzeugen bzw. Techniken man diese erfolgreich umsetzt. Die Inhalte selbst stammen nicht von Napoleon Hill, sondern von hunderten erfolgreichen Unternehmern, die alle bei null angefangen und für dieses Buchprojekt interviewt wurden. 

Das Besondere an den Learnings aus diesem Buch ist, dass es nicht nur um den rein materiellen Erfolg, sondern um die Verinnerlichung der Erfolgsprinzipien geht. Man kann sich also ein Ziel jeglicher Art heraussuchen und dieses mit den entsprechenden Werkzeugen erreichen. Demnach ist das Werk auch nicht unbedingt ein Buch, welches man innerhalb einer Woche von vorne bis hinten durchlesen sollte. Viele Übungen und Denkanstöße brauchen ihre Zeit, wenn man sie gewissenhaft durchgeht. 

Für wen eignet sich das Buch? 

Denke nach und wer Reich eignet sich für alle, die sprichwörtlich aus dem Hamsterrad ausbrechen möchten – egal ob es sich dabei um finanzielle Themen, Gesundheit oder Erfüllung handelt. Auch als Unternehmer kann man sich in so einem Hamsterrad befinden, welches einen vom Wachstum abhält. Für alle, die sich jedoch ein unternehmerisches Ziel gesetzt haben, ein Business gründen wollen, aber nicht wissen wie oder nach der zündenden Idee suchen, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung. 

Wer sich schon intensiver mit Persönlichkeitsentwicklung und Finanzen auseinandergesetzt hat, wird in dem Buch wahrscheinlich viele bekannte Themen wiederfinden. Trotzdem lohnt es sich, diese noch einmal aus einer anderen Sichtweise zu betrachten und zu wiederholen. Manchmal reicht auch ein einziger Satz, um völlig neu auf ein aktuelles Problem zu blicken oder plötzlich eine Vision für die Zukunft zu entwickeln. 

“Das Standardwerk Think And Grow Rich ist ein MUSS für jeden, der Ziele im Leben hat, etwas erreichen will und nach Wegen sucht, es auch wirklich zu erreichen.” 

Amazon Rezension

Im Großen und Ganzen gibt es keine Zielgruppe, für die das Buch nicht geeignet ist. Meist Teil geht es um sehr grundlegende Prinzipen, die einen in allen Lebensbereichen weiterbringen können. In diesem Artikel werden die Top 5 dieser Learnings zusammengefasst, sodass sich jeder schonmal ein Bild über die Inhalte machen kann. Zusätzlich wird jedes Learning anhand eines praktischen Beispiels aus der heutigen Zeit erklärt. Egal an welchem Punkt man sich gerade befindet, aus den folgenden 5 Kapiteln wird man auf jeden Fall etwas mitnehmen können! 

1.) Die Grundlage für jeden Erfolg 

Unsere heutige Welt ist nicht mehr das, was sie zur Zeit von Napoleon Hill war. Gerade aus diesem Grund ist der Inhalt dieses Kapitels so aktuell wie nie zuvor. Es geht darum, klare Wünsche und Ziele zu definieren, die einen wie ein roter Faden durchs Leben lenken. Durch das Internet und die immer schnellere Entwicklung ist man ständig neuen Ideen, Konzepten, Zielen und Möglichkeiten ausgesetzt, die einen schnell dazu bringen, seine eigenen Ideen wirklich zu hinterfragen. Um sich in einer Welt voller Ablenkung nicht ablenken zu lassen, braucht es klare Ziele, die man mit vollem Fokus verfolgt. 

Napoleon Hill benennt in diesem Kapitel sechs konkrete Schritte bzw. Gedankenanstöße, die man für die Erreichung eines Ziels einsetzen kann bzw. sollte. Da es hier um fundamentale Entscheidungen geht, kann man sich für jede Frage etwas Zeit nehmen und diese mit Stift und Papier beantworten. 

  • Das finanzielle Ziel: Wie viel Geld will man eigentlich verdienen? Dabei sollte man sich einen konkreten Betrag überlegen und keine allgemeinen Formulierungen wie viel Geld, genug Geld oder fünfstellig verwenden. 
  • Die eigene Leistung: Von alleine wird das Geld nicht kommen. Welche Gegenleistung würde man also gerne anbieten? Bei dieser Frage kann man etwas allgemeiner antworten bzw. erstmal etwas brainstormen. 
  • Ein genauer Zeitpunkt: Wahrscheinlich kennt jeder die folgende Situation: Wenn man von jemand anderes eine Deadline bekommt, wird die Aufgabe immer kurz vor der Deadline fertig. Gibt es keine Deadline, schiebt man die Aufgabe immer weiter vor sich her. In diesem Schritt sollte man sich ein genaues Datum festlegen, wann man seine Summe erreichen möchte.
  • Die Umsetzung:  Damit man seine Ziele auch erreichen kann, braucht man einen genauen Plan, an den man sich wirklich hält. Natürlich kann nicht jeder Schritt bis ins kleinste Detail geplant werden, da es natürlich immer unvorhergesehene Ereignisse gibt und man vielleicht noch gar nicht das nötige Wissen hat, die einzelnen Schritte zu kennen. Es geht also um einen Plan, der über mit Zwischenzielen zum großen Ziel führt.
  • Eine Zusammenfassung: Nachdem alle Fragen beantwortet wurden, hat man wahrscheinlich ein recht volles Blatt vor sich. Damit man noch die Übersicht behält, werden die Ergebnisse der Fragen nochmal kurz und prägnant auf einem anderen Dokument zusammengefasst. 
  • Ständige Wiederholung: Dieses Dokument sollte man sich täglich 2 x laut vorlesen und sich dabei in die Situation der Zielerreichung vorstellen. Visualisierungen und die Programmierung des Unterbewusstseins sind Themen, die in den einzelnen Kapiteln immer wiederkehren. 

Damit man seine Ziele konstant verfolgt, müssen diese mehr bedeuten als alles andere. Je größer die Ziele sind, desto wichtiger ist das intrinsische Verlangen nach Erfolg. Große Ziele sind mit Sicherheit nicht einfach zu erreichen und es wird auf dem Weg viele Hürden geben. Wer seine Ziele jedoch zu einer unabdingbaren Aufgabe macht, sich also selbst den Rückzug versperrt, ist in der Lage, diese zu erreichen. 

Wendet man dieses Prinzip auf die aktuell erfolgreichsten Unternehmer oder öffentliche Persönlichkeiten an, wird man feststellen, dass die meisten von ihnen nicht durch Glück, sondern durch ein klares Ziel und harte Arbeit zu ihrem Erfolg gekommen sind. Wer sich diesbezüglich inspirieren lassen möchte, findet in den Biografien von Steve Jobs, Elon Musk, Arnold Schwarzenegger oder Warren Buffet viele beeindruckende Inhalte.

2.) Der Glaube an seine Ziele

Der Glaube an seine Ziele ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn man seine Ziele auch wirklich erreichen will. Das liegt nicht daran, dass man nur an etwas glaubt, sondern an der Auswirkung des Glaubens auf die eignen Handlungen. Wer glaubt, also für sich weiß, dass er ein bestimmtes Ziel erreichen wird, geht ganz anders an die Umsetzung heran, kommt schneller voran, nimmt sich mehr Zeit für die Umsetzung und hat mehr Freude bei der Arbeit. Besonders wichtig wird der Glaube bei aufkommenden Problemen und Hürden. 

In diesem Kapitel erklärt Napoleon Hill, wie man einen felsenfesten Glauben gezielt herbeiführen kann, ganz egal wie groß das eigene Ziel ist. Die Technik, die dafür verwendet wird, nennt sich Autosuggestion. Der ein oder andere wird vielleicht schonmal von den Themen Visualisierung, Affirmationen und Gesetz der Anziehung gehört haben. Autosuggestion ist im Prinzip nur ein Synonym für diese Begriffe und bezeichnet ebenfalls die Umprogrammierung des Unterbewusstseins auf positive Impulse. 

Was es damit auf sich hat, lässt sich ganz gut am Sprichwort “Du bist, was du isst”  erklären. Nur, dass das Essen in dem Fall für Gedanken steht. Man ist also das, was man denkt von sich zu sein. Wenn man beispielsweise oft negative Gedanken hat, wirkt sich das nicht nur auf das eigene Wohlbefinden, sondern ebenfalls auf die Menschen und Ereignisse aus, die man durch diese negative Einstellung anzieht. Das heißt, jeder zweifelnde Gedanke ist nicht nur ein Gedanke, sondern kann den eigenen Zielen sehr gefährlich werden. 

Es ist also wichtig, sein Unterbewusstsein auf positive bzw. zielorientierte Gedanken umzuprogrammieren. Das funktioniert durch Affirmationen, also Visualisierungen. Dabei handelt es sich um eine Art Meditation, in welcher man sich bewusst positiven Emotionen aussetzt, die man durch die Vorstellung eines Erfolges erzeugt. Dafür muss man in einen Zustand hineinversetzen, als hätte man seine Ziele bereits erreicht. 

Napoleon Hill liefert in diesem Kapitel ebenfalls eine genaue Formel, die man sich täglich durchlesen sollte. Diese beinhaltet nicht nur neue Glaubenssätze, sondern auch klare Handlungsanweisungen, die man sich durch die ständige Wiederholung schnell zur Routine macht. Die eigenen Gedanken sind eines der wichtigsten Bestandteile von persönlichem Erfolg in jeder Hinsicht und können einen nicht nur schneller, sondern auch leichter den eigenen Zielen näherbringen. 

„Was der Verstand eines Menschen begreifen und glauben kann, kann er erreichen.“

Napoleon Hill

3.) Systematische Planung 

Ein gesetztes Ziel, ein grober Plan und der feste Glaube an die Verwirklichung sind noch nicht alle Bestandteile für Erfolg. Ohne einen detaillierten Plan, an den man sich bei der Umsetzung halten kann, wird es schwer, fokussiert an seinem Ziel zu arbeiten. Ein gutes Beispiel dafür sind To-do-Listen. Wer sich am Vortag die Aufgaben für den nächsten Tag notiert, kann diesen Aufgaben fokussierter nachgehen, ohne sich ständig über den weiteren Tagesverlauf Gedanken machen zu müssen. 

Ähnlich funktioniert es beim Planen von großen Zielen. Dafür sollte man sich aufschreiben, welche Zwischenziele man bis wann erreicht haben möchte, teilt diese wiederum in kleinere Zwischenziele auf und zieht sich daraus seine To-Do’s auf wöchentlicher und täglicher Basis. So behält immer einen glasklaren Überblick über seinen aktuellen Standpunkt und weiß, was als Nächstes kommt. Wie man einen fachlich qualifizierten Plan entwickelt, beschreibt Napoleon Hill wie folgt: 

  1. Man sucht sich andere Menschen heraus, die einem bei der Erstellung des Plans von Nutzen sein könnten. Dabei kann es sich z.B. um Menschen mit bestimmten Beziehungen, Fähigkeiten oder finanziellen Mitteln handeln. 
  2. Was könnte man diesen Menschen im Gegenzug bieten? Dabei muss es sich nicht um Geld handeln. Die oben genannten Faktoren bei einem selbst können ebenfalls einen Benefit für andere Menschen darstellen. 
  3. Man kontaktiert diese Menschen und gründet z.B. eine Mastermind-Gruppe. Mit dieser Gruppe trifft man sich zweimal pro Woche, um einen Plan für das eigene und die Vorhaben der Mitglieder auszuarbeiten. 
  4. Kontakte sind im Business sehr wichtig, weshalb man anderen Mitgliedern bzw. anderen Menschen generell nicht vor Kopf stoßen sollte. Eine gute Harmonie innerhalb der Gruppe ist entscheidend für den Erfolg. 

Dieses Prinzip lässt sich auf den Erfolg vieler Unternehmer zurückführen. Steve Jobs war z.B. kein Entwickler, Elon Musk kein Raketen-Wissenschaftler und Arnold Schwarzenegger kein ausgebildeter Schauspieler. All diese Personen konnten ihre Ziele nur durch geeignete Kontakte planen und umsetzen. 

Im weiteren Verlauf des Artikels bietet Napoleon Hill eine konkrete Anleitung für alle, die unabhängig von einer Selbstständigkeit mehr im Berufsleben erreichen wollen. Dabei geht es vor allem um die wichtigsten Führungsqualitäten, wie man sich auf seine Traumstelle bewirbt und was die Bewerbungsmappe konkret enthalten sollte. Da das Buch von 1937 ist, sind manche Schritte nicht mehr ganz zeitgemäß. Das Prinzip dahinter lässt sich aber genauso auf die heutige Zeit anwenden. 

4.) Durchhaltevermögen

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Auf dem Weg zum Ziel wird es immer wieder Ereignisse geben, die einen Aufhalten oder vor vermeintlich unlösbare Probleme stellen. Eine unglaublich wichtige Eigenschaft ist daher Ausdauer, das nötige Durchhaltevermögen, um seine Ziele auch wirklich zu erreichen. Vermutlich hat jeder schon einmal oder sogar öfter die Erfahrung gemacht, sich einem neuen Hobby, einem Ziel oder einer Tätigkeit zu widmen, die man nach einiger Zeit wegen ausbleibendem Erfolg wieder aufgegeben hat. Aber wo stände man jetzt, wenn man konstant weitergemacht hätte? 

Jeder Anfang ist schwer und zu Beginn wird man vermutlich nur eine sehr langsame Entwicklung feststellen. Diese bildet jedoch das Fundament für langfristigen Erfolg und Wachstum, wenn man es unternehmerisch betrachtet. Probleme erscheinen einem oft riesig und unüberwindbar, wenn man jedoch realisiert, was ein Problem eigentlich ist, wirkt es plötzlich gar nicht mehr so bedrohlich. Was ist also ein Problem? 

In den meisten Fällen ist ein Problem eine Anhäufung vieler kleiner Problemchen, die sich nach und nach einzeln lösen lassen. Ebenso wie man ein großes Ziel in seine Bestandteile herunterbricht, kann man ein großes Problem in seine Einzelteile zerlegen und diese Schritt-für-Schritt lösen. An dieser Stelle nochmal die klare Empfehlung, sich mit den Biografien erfolgreicher Menschen zu beschäftigen. Was Probleme, besonders in finanzieller Hinsicht betrifft, ist Elon Musks das perfekte Beispiel. 

Kurz gesagt: Ohne Durchhaltevermögen ist Erfolg kaum möglich. Aus diesem Grund ist die Leidenschaft an seinem Ziel und das starke Verlangen, dieses zu erreichen auch so wichtig. Ansonsten lässt man es nämlich nach den ersten paar Problemen bleiben und sucht nach etwas anderem. Natürlich kann es auch bei leidenschaftlichen Zielen mal zu Durststrecken kommen. Damit man sich davon nicht ablenken bzw. beeinflussen lässt, sollten neben schon erwähnten Voraussetzungen (Ziel, Verlangen, Glaube, Planung) folgende Eigenschaften trainiert werden: 

  • Sicheres Wissen: Wer weiß, dass sein Plan auf fundierten Fakten beruht, hält besser durch, weil der Inhalt des Plans bei Fehlern nicht gleich infrage gestellt wird. Daher ist es wichtig, dass man sich Fachwissen aneignet. 
  • Teamgeist: Niemand kann alle Aufgaben alleine schaffen. Daher sollte man die Fähigkeit trainieren, gut mit anderen zusammenzuarbeiten und andere Menschen zu motivieren. Ein eigenes Team bzw. Netzwerk ist nicht zuletzt dafür wichtig, einen selbst zu motivieren, wenn man in einer schwierigen Phase ist. Aufgaben abgeben zu können ist wichtig.
  • Willenskraft: Alles, was man tut, sollte man richtig machen bzw. mit genaue dieser Mentalität an die Sache herangehen. So gewöhnt man sich an, Projekte und Aufgaben immer zum Ende zu bringen, ohne sich von Hürden ablenken zu lassen. Man sollte das Endergebnis im Kopf haben.
  • Gewohnheit: Man sollte sich feste Routinen schaffen und diese so lange durchziehen, bis sie zur Gewohnheit werden. Wenn man eine Gewohnheit erstmal etabliert hat, stellt man diese nicht mehr infrage, sondern führt sie einfach aus. Man könnte sich z.B. vornehmen, jeden Tag zwei Stunden am eigenen Unternehmen zu arbeiten, komme was wolle. 

Im weiteren Verlauf des Kapitels erklärt Napoleon Hill, wie man herausfindet, ob man im Moment unter mangelnder Ausdauer leidet und wie man diese konkret entwickelt. Diese Abschnitte hier zusammenzufassen, würde jedoch den Rahmen des Artikels sprengen. 

5.) Das Unterbewusstsein

Im zwölften Kapitel wird nochmal auf die Macht des Unterbewusstseins eingegangen. Warum eigentlich das Unterbewusstsein und nicht unser Verstand? Das Unterbewusstsein automatisiert alle wichtigen Prozesse im Körper, ohne dass man auch nur einen Gedanken daran verschwenden muss (Angst, Atmen, sprechen etc.). Die gezielte Manipulation des eigenen Unterbewusstseins kann also enorme Auswirkungen haben.

Das funktioniert so, indem man dem Unterbewusstsein vorgibt das zu sein, was man im Moment gerne wäre,  und zwar so lange, bis das Unterbewusstsein davon überzeugt ist. Wenn man also gerne selbstbewusst wäre, muss man das dem Unterbewusstsein so lange vermitteln, bis es davon überzeugt ist und man somit automatisch zu einer selbstbewussten Person wird. Dieser Effekt wird auch Gesetz der Anziehung genannt. 

Um das Thema Manifestation geht es in diesem Kapitel allerdings nicht. Vielmehr darum, wie man das Unterbewusstsein insgesamt auf Positivität programmiert. Denn wer positiv durchs Leben geht, erlebt nicht nur mehr Erfüllung und Glück, sondern nimmt auch all die Gelegenheiten wahr, die ihn auf dem Weg zu seinem Ziel unterstützen. 

Jeder Impuls und jeder Gedanke gelangt direkt ins Unterbewusstsein, wo er sich verstärkt und immer weitere Gedanken dieser Art hervorruft. Deswegen sagt man auch: Jemand befindet sich einer Abwärtsspirale. Wer sich auf negative Gedanken konzentriert, verstärkt diese und wird in einen immer negativeren Zustand fallen. Wenn man z.B. sagt “Heute hab ich nur Pech,” kann man davon ausgehen, dass der Tag nicht besser wird. Die Kunst ist es, immer die Kontrolle über seine Gedanken zu behalten und negative Emotionen, Impulse und Gedanken aktiv abzublocken. Dafür muss man sich seinen Gedanken bewusst werden. 

Aber wie entsteht die Brücke von Gedanken zu physischen Ereignissen? Wenn sich jeder Gedanke im Unterbewusstsein festsetzt, wirkt sich jeder Gedanke auf unsere Art zu handeln aus. Deswegen sind ein fester Glaube, Autosuggestion und Zuversicht auch so wichtig bei der Erreichung der eigenen Ziele.

Der ein oder andere wird bemerkt haben, dass Glaube und Zuversicht keine Anweisungen, sondern Gefühlszustände sind. Genau hier liegt der Zugang zum Unterbewusstsein. Auf abgelesene Anweisungen wird das Unterbewusstsein nämlich nicht reagieren. Umso stärker jedoch auf Emotionen, die durch Gedanken entstehen. Um sein Unterbewusstsein so stark wie möglich auf Positivität zu programmieren, sollte man die 7 wichtigsten Quellen positiver Emotionen so oft wie möglich in seinen Alltag integrieren: 

  • Begeisterung
  • Verlangen 
  • Romantik
  • Hoffnung
  • Glaube
  • Liebe 
  • Sex

Auf der anderen Seite ist es wichtig, die 7 negativen Emotionen zu verhindern: 

  • Aberglaube
  • Eifersucht
  • Rache
  • Angst
  • Hass
  • Gier
  • Wut

Wichtig: Man sollte mit seinem Unterbewusstsein nie aus dem Mangel heraus sprechen. Denn der Mangel ist eine negative Emotion. Falsche Gedanke wären also: Ich wäre gerne reich, ich werde reich oder bitte lass mich reich werden. Aus diesen Sätzen kann man direkt schließen, das aktuell wohl kein Geld vorhanden ist, und das ist eine negative Emotion, die bei solchen Aussagen direkt ins Unterbewusstsein wandert und sich dort manifestiert. 

Ähnliche Bücher 

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Zum Schluss des Artikels werden noch drei Bücher vorgestellt, die sich ergänzend zu Denke nach und werde Reich lohnen. Natürlich werden einem beim Lesen oft dieselben Ansätze begegnen, allerdings lernt man diese aus verschiedenen Perspektiven kennen, was einem hilft, eine eigene Perspektive für die Ansätze zu entwickeln. Mit einem Buch ist es bei den meisten Themen noch nicht getan, wenn man einmal darüber liest. Erst durch wiederkehrende Wiederholungen setzen sich die Erkenntnisse wirklich fest und es wird einem immer leichter fallen, diese im eigenen Leben zu integrieren. 

Die Gesetze der Gewinner 

Das Buch Die Gesetze der Gewinner ist eines der wenigen Bücher mit Deutsch als Originalsprache. Der Autor Bodo Schäfer stellt in diesem recht dünnen Buch die 30 wichtigsten Gesetze für ein erfolgreiches und glückliches Leben vor. Jedes dieser Gesetze bildet ein Kapitel, indem kurz und prägnant sowie anhand einiger Beispiele und Praxisübungen, die wichtigsten Inhalte erklärt werden. Die Themen sind innerhalb des Oberthemas (Persönlichkeitsentwicklung) sehr breit gefächert, weshalb sich das Buch ideal als Einstiegslektüre eignet. Aber auch, wenn man sich schon länger mit den verschiedenen Themen beschäftigt, kann man sich mit Die Gesetze der Gewinner alle Learnings nochmal in Erinnerung rufen und die Praxisaufgaben durchführen. 

Wer mehr zu dem Buch und seinen Inhalten erfahren will, findet in diesem Artikel die 10 wichtigsten Learnings aus Die Gesetze der Gewinner: Gesetze der Gewinner: Learnings & Erfahrungen

Wie man Freunde gewinnt 

Eines der bekanntesten Bücher im Bereich Persönlichkeitsentwicklung ist Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie. Obwohl Titel und Cover ziemlich unscheinbar wirken, ist jede Seite voll mit geballtem Praxiswissen über den Umgang mit anderen Menschen. Im Großen und Ganzen geht es darum, wie man sich gegenüber anderen Menschen verhält, um seine persönlichen Ziele zu erreichen. Selbstverständlich ohne dass man anderen Personen schadet oder sich unbeliebt macht – im Gegenteil! 

Durch viele echte Beispiele von erfolgreichen Unternehmern oder wichtigen Persönlichkeiten wird klar, dass der Umgang mit Menschen einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Aspekt ist, um seine Ziele zu verwirklichen. Wer sich gegenüber anderen nicht selbstbewusst fühlt oder angst hat seine Meinung zu vertreten, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Das beste Beispiel ist Warren Buffet, der sich in jungen Jahren sozial distanzierte, und erst durch Dale Carnegie’s Regeln gelernt hat, wie man sich gegenüber anderen Menschen am besten verhält. 

Das Buch ist fast zeitgleich mit Denke nach und werde Reich erschienen und weist sowohl inhaltlich, als auch bezüglich der Formulierung, einige Parallelen zum ähnlich erfolgreichen Werk von Napoleon Hill auf, der sich ebenfalls oft auf das Mastermind-Prinzip als Schlüssel zum Erfolg bezieht. Auch wenn beide Bücher aus einer oft sehr unternehmerischen Perspektive geschrieben wurden, lassen sich die Inhalte ebenfalls auf Ziele anwenden, die nicht unbedingt geschäftlicher Natur sind. 

Wer eine erste Geschmacksprobe von Wie man Freunde gewinnt lesen möchte, findet hier einen ausführlicheren Bericht zu dem wichtigsten Buch von Dale Carnegie: Wie man Freunde gewinnt: Learnings & Erfahrungen

Die 4-Stunden Woche 

Ein Buch, welches die moderne Gründerszene stark beeinflusst hat und das Thema Unternehmertum mit vielen neuen Perspektiven beleuchtet, ist die 4-Stunden Woche von Timothy Ferris. Im Buch geht es hauptsächlich darum, wie man aufgrund der heutigen Möglichkeiten ein ortsunabhängiges Unternehmen führen kann, ohne sich an irgendwelche stationären Verpflichtungen halten zu müssen. Das gilt nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für andere Besitztümer wie Luxusgüter, deren Besitz oft mit vielen weiteren Verpflichtungen einhergeht. 

Der Autor selbst ist ebenfalls den klassischen Weg des Unternehmers gegangen, welcher mit harter Arbeit, wenig Flexibilität und viel Arbeitszeit verknüpft war. Auch die Auswirkungen dieser Lebensweise hat Tim Ferris schmerzlich zu spüren bekommen, als er aufgrund der hohen Arbeitsbelastung an einem Burnout erkrankte und gezwungen war, eine Auszeit einzulegen. Diese Auszeit hat ihm ermöglicht, mit einer neuen Perspektive auf sein Unternehmen zu blicken und diese Erkenntnisse mit anderen zu teilen. 

Dabei geht es nicht nur darum, wie man ein Unternehmen ortsunabhängig führt, sondern auch um den Ausweg aus dem Angestelltenverhältnis. Es ist also wieder für jeden was dabei. Die Kernaussage des Buchs ist aber keineswegs der Weg zum Reichtum in finanzieller Form, sondern zu Reichtum in Form von Freiheiten und maximaler Flexibilität. Das sind beides Aspekte, die als Selbstständiger oder Angestellter oft zu kurz kommen. 

Wer sich hier angesprochen fühlt und mehr Freiheit (weniger Arbeit, mehr Verdienst) in sein Leben integrieren möchte, findet in diesem Artikel die wichtigsten Kernaussagen aus dem Buch: Die 4-Stunden Woche: Mehr Zeit, mehr Geld und mehr Leben!

Über den Autor – Napoleon Hill

Napoleon Hill

Napoleon Hill wurde 1883 in Virginia geboren und ist unter sehr ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Um dieser Lage zu entkommen, begann Hill bereits mit 13 für die Lokalzeitung zu schreiben und konnte durch diese Ersparnisse seine spätere juristische Ausbildung in Washington finanzieren. 

Während seines Studiums lernte er aufgrund dieser Nebentätigkeit, dem Schreiben von Artikeln, den US-Politiker Robert Love Taylor (Gouverneur von Tennessee) kennen, dem außerdem eine bekannte Zeitschrift gehörte. Für diese Zeitung sollte Hill eine Reihe von Kurzbiografien bekannter Persönlichkeiten verfassen, wodurch er auf den Stahlunternehmer Andrew Carnegie traf, der seinerzeit einer der reichsten Menschen der Welt war. 

Angeblich war dieser von Hill so fasziniert, dass er ihn damit beauftragte, eine große Befragungsstudie über das Erfolgsrezept von 500 Selfmade-Millionären und erfolgreichen Persönlichkeiten durchzuführen. Darunter auch weltbekannte Personen wie Thomas Edison und Theodore Roosevelt. Die Ergebnisse dieser über 20 Jahre lang andauernden Recherche wurden anschließend in 13 Gesetze komprimiert, die sich unter dem Namen Denke nach und werde Reich mittlerweile über 60 Millionen mal verkauft haben. 

Fazit – Denke nach und werde reich

Wie die meisten Bücher im Bereich Persönlichkeitsentwicklung ist Denke nach und werde Reich sehr vielfältig und beinhaltet einige Ideen, Übungen und Denkanstöße. Die 13 Gesetze sind übersichtlich strukturiert, sodass man immer wieder auf einzelne Inhalte zurückgreifen kann. Im Vergleich zu anderen Büchern in dem Bereich ist die Formulierung sehr simpel und der ein oder andere etwas erfahrenere Leser wird diese teilweise vielleicht für etwas oberflächlich halten. Umso geeigneter ist das Buch jedoch für Einsteiger. 

Die Praxisübungen und konkreten Denkanstöße helfen einem, die theoretischen Inhalte auf sein eigenes Leben anzuwenden und sollten wirklich gewissenhaft durchgeführt werden. Besonders deutlich wird dabei, welche Macht die eigenen Gedanken auf das Unterbewusstsein haben und wie wichtig es ist, diese zu kontrollieren. Wenn man das verinnerlicht, wird einem bewusst, dass Erfolg nicht durch harte Arbeit gemessen an Zeit entsteht, sondern durch Gedanken, die durch gezielte Handlungen Realität werden. 

“Super inspirierendes Buch – im Grunde geht es nicht nur darum, finanziellen Wohlstand zu erlangen, sondern effektiv darum, dass man mit Beharrlichkeit, Willen und Einsatz jegliches Ziel erreichen kann, welches man sich setzt. Kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich persönlich weiterentwickeln möchte und große Ziele hat.” – Amazon Rezension 


FAQ – Häufig gestellte Fragen


Ist Denke nach und werde reich lesenswert?

Für das Buch Denke nach und werde reich wurden über 500 erfolgreiche Unternehmern nach ihrem Erfolgsrezept gefragt. Das Buch eignet sich für jeden, der klare Ziele im Leben hat und diese mit maximalem Erfolg umsetzen möchte. 

• Wer hat Denke nach und werde reich geschrieben?

Denke nach und werde reich wurde von Napoleon Hill geschrieben und im Jahr 1937 veröffentlicht. 

Was sind ähnliche Bücher wie Denke nach und werde reich?

Ähnliche Bücher zu Denke nach und werde reich sind Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie, die Gesetze der Gewinner von Bodo Schäfer oder die 4-Stunden Woche von Tim Ferris.